Biografie                                          

Betty Kahmann wurde 1961 in Bad Homburg v. d. H. geboren.

1981-1988  Studium Produkt-Design (Schwerpunkt: Keramik an der FH-Niederrhein in Krefeld. Ablschuß: Dipl.Designerin                                                       

1988-89 Auslandsaufenthalte in Hawai, Fidji und Australien

1990-1992 Fachanleiterin für Keramik-Design bei der Evangelischen Kirche -Vor Ort- Verein für Arbeitslosenprojekte und Stadtteilkontakte in Essen-Katernberg e.V. (Aufbau einer Werkstatt und Dozententätigkeit)                                   

Sie baute sich anschließend eine eigene Werkstatt auf, mußte dann aber recht schnell nach einem Bandscheibenvorfall die Arbeit mit der schweren Keramik aufgeben. Es folgte eine längere Durststrecke der Kreativität, gefüllt mit Familienphase und Berufsorientierung. Das Zeichnen und Malen behielt Sie jedoch stets als ein wunderbares Hobby.                                                                                          

2003 zog Sie mit Ihrem Sohn zusammen nach Bad-Godesberg Mehlem direkt an den Rhein. Die vielen Spaziergänge am Rhein gaben dann den Ausschlag sich wieder mit der Kunst im Zusammenhang mit der Natur zu beschäftigen

 

Ausstellungen: Im Juli 2013 im Bundesamt für Natuschutz in Bonn

Betty Kahmann sagt von sich selbst, dass gerade Schelling und Kant ihr künstlerisches Verständnis entscheidend beeinflussen.   


Das Verhältnis von Natur und Kunst wurde von der Antike bis ins 19. Jahrhundert als Nachahmungsverhältnis verstanden. Dabei wurde zwischen der Nachahmung der schönen Formen der Natur und der Nachahmung des Wirkens der Natur unterschieden. Ersteres bestand nicht unbedingt im Abbilden von Naturformen, sonder konnte durchaus Zusammenstellung und Konstruktion bedeuten oder sogar Übertreffen oder Vollenden dessen,     was die Natur selbst in der Wirklichkeit nicht zur Vollkommenheit bringt. Die Nachahmung des Wirkens bezieht sich auf das künstlerische Schaffen: Der Künstler als Genie wirke selbst wie eine Naturkraft (F.W.J. Schelling). Beide Gedanken werden zusammengefasst in der Feststellung, dass das wahre Kunstwerk wie ein Werk der Natur sei: "Die Kunst kann nur schön genannt werden, wenn wir uns bewusst sind, sie sei Kunst, und sie uns doch als Natur aussieht" (I.Kant) Natur wird hierin als unbewusst schöpferische Kraft verstanden (Natura naturans). Diese ist in ihren Werken (Natura naturata) nur unvollkommen zu erfassen, sie wird jedoch im Schaffensprozess des Künstlers nachgeahmt. Erst die Kunst ist deshalb nach der romantischen Naturphilosophie die wahre Erkenntnis der Natur.                                                               



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